Erfolgsfaktor CO2-Bilanz


Wie kann man Klimaschutz für Unternehmen greifbarer und vor allem messbar machen. Dieser Frage widmete sich eine Roadshow des TÜV SÜD zum Thema CO2-Bilanz.

Die drei Veranstaltungsorte in Deutschland schufen eine neutrale Informations-Plattform rund um das Thema CO2-Bilanz im Unternehmen. Dabei wurden sowohl die notwendige Erstellung und die Einflussgrößen von CO2-Berechnungen für Unternehmen oder einzelne Prozesse dargestellt als auch die weiteren Maßnahmen. Einheitliche Meinung der Experten war, dass sich die CO2-Bilanz gerade im internationalen Kontext zur „Währung der Nachhaltigkeit“ entwickelt hat. Dies hängt sicherlich  mit der direkten Korrelation zum Energieverbrauch und den Kosten zusammen, als auch der weitgehend unstrittigen physikalischen Berechnungsgrundlage. Hier kann man höchstens noch über Bewertungen innerhalb von gewählten Grenzen streiten. Die Veranstaltung versucht den interessierten Kundenkreis aus Unternehmen mit den Experten in Austausch zu bringen. Neben Vorträgen rund um die internationalen Entwicklungen – vor allem aus regulatorischer Sicht – bot man auch konkreten Umsetzungsprojekten eine Bühne. Der Carbon Footprint, also die berechnete CO2-Bilanz für ein Untersuchungsobjekt – wie z.B. ein ganzes Unternehmen – soll die valide Basis für alle weiteren Aktivitäten sein. Vor allem trifft dies auf die Schaffung von Entscheidungsgrundlagen für das Management zu. CO2 wird dabei nicht als abstrakte Umweltkennzahl begriffen, sondern zunehmend als integraler Wert im strategischen Entscheidungsprozess. Dies haben die großen Konzerne längst erkannt und die Erkenntnis setzt sich auch zunehmend beim Mittelstand durch – der Zielgruppe der Veranstaltung. Neben der validen Erfassung, auch mit Hilfe von Software-Lösungen – ging es vor allem um Klimaschutzmaßnahmen und die erfolgreiche Positionierung. Gerade die Nachvollziehbarkeit und die Durchführung nach anerkannten Standards zogen sich wie ein roter Faden durch die Vorträge. Die Tagesveranstaltung bot mit ausreichend Pausen und einem abendlichen Get-Together ausreichend Raum für den Austausch unter den Besuchern.

Artikel erschienen in der Technik in Bayern – Ausgabe 3/2012.

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