“Think before you print” – oder besser “think before you act”


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Ein Aufruf für einen möglichst schonenden Umgang mit Ressourcen ist immer löblich. Jeder kleine Schritt zählt. So auch der bei vielen Unternehmen im e-mail Abbinder eingesetzte Hinweis auf “Think before you print”  mit dem Ziel unnötige Ausdrucke von e-mails zu verhindern.

Wenig bekannt ist, dass ein Ausdruck im Vergleich mit anderen CO2-Verursachern relativ gut wegkommt. Daher eine kleine Beispielrechnung mit dem Ziel generell zu mehr Nachdenken anzuregen:

Der Ausdruck:
Ein Blatt Papier wiegt rd 5g und verursacht <1g CO2, dann kommt noch Toner, Betrieb des Druckers etc dazu… somit erzeugt ein Ausdruck ca. 2..3g CO2

Der PC:
Einen PC nachts durchlaufen zu lassen verursacht rund 15h*50..100 Watt = ~1 kWh = ~20..25 Cent = ~500g CO2. Den PC nachts schlafen zu schicken, bedeutet einen Verbrauch von ~ 5..10 Watt (also Faktor ~10 weniger), ganz ausschalten, heisst dann (fast) gar keine Emissionen.

Der Benzinverbrauch:
1 l Benzinverbrauch generiert rund ~3000g (!) CO2 – das entspricht ~1000..2000 Seiten Ausdruck

Also sollten wir nicht nur überlegen, ob wir wirklich einen Papierausdruck benötigen – sondern auch darauf achten, elektrische Geräte nicht unnötig aktiv Strom verzehren zu lassen und ob z.B. ein Meeting, zu dem die Teilnehmer mit dem Pkw fahren müsssen,  wirklich nötig ist oder nicht ein Telefonat oder eine Webkonferenz schneller und Ressourcen schonender ist.

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