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Emissionseinsparungen ganz einfach validieren lassen


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Die Berechnung von Carbon Footprints auf Unternehmens- oder Produktebene gehört seit über 15 Jahren zu den Kernkompetenzen der DFGE. Darüber hinaus übernimmt die DFGE aber auch vergleichende Emissionsberechnungen, die sich beispielsweise auf neuartige Fertigungsmethoden oder Veränderungen der firmeninternen Logistik beziehen. In diesen Fällen wird eine Studie erstellt, die es erlaubt, die Innovation mit dem Basisszenario zu vergleichen.

Beispiel: Effizientere Altpapier-Logistik bei Kaufland

Als gutes Beispiel kann die DFGE-Studie zu Transportemissionen der Einzelhandelskette Kaufland dienen: In den letzten Jahren wurden bei Kaufland mehrere Filialen auf neue, effizientere Abfallpressen umgestellt, die durch größeres Volumen bei geringerem Eigengewicht die Transporte effizienter machen- Außerdem wurde durch ein intelligentes Abholsystem die Anzahl der Leerfahrten erheblich reduziert. Dass beide Maßnahmen dazu geeignet sind, die durch Transporte entstehenden Emissionen zu senken, war klar; zur Berechnung der genauen Größenordnung hingegen wurde externe Sachkenntnis benötigt.

So beauftragte die GreenCycle GmbH, die für Lidl / Kaufland Versorgungssysteme und Abfalllogistik übernimmt, die DFGE mit der Quantifizierung der resultierenden Emissions-Reduktion. Eine wissenschaftlich korrekte Berechnung mit geringer Fehlertoleranz und die Beurteilung der relativen Effektivität der Einzelmaßnahmen gehörten neben einer raschen Umsetzung zu den Vorgaben.

In wenigen Wochen zur validierten Emissionsminderung

Die Berechnung erfolgte im Einklang mit den Vorgaben des Greenhouse Gas Protokolls und der Norm DIN 16258 (Berechnung von Treibhausgasemissionen in Spedition und Logistik). Neben der Gesamt-Reduktion der Emissionen wurde auch berechnet, welchen Anteil die Einzelmaßnahmen (Änderung des Containertyps, intelligentes Abholsystem) jeweils daran haben. So ist es dem Auftraggeber möglich, die Maßnahmen in einer Kosten-Nutzen-Analyse miteinander zu vergleichen.

Im Ergebnis zeigte sich, dass die Maßnahmen geeignet waren, die Transportemissionen bei der Wertstoff-Abholung um etwa 60% zu senken. Beide Einzelmaßnahmen trugen dazu jeweils etwa die Hälfte bei.

Die Analyse der DFGE ermöglicht es der GreenCycle GmbH nun, die Maßnahmen zu priorisieren und auf weitere Märkte von Lidl oder Kaufland auszuweiten. Neben einem detaillierten Bericht über die Annahmen und Methoden der Berechnung erhielt der Auftraggeber auch eine einseitige Kurzversion für die Außenkommunikation, in der die Emissions-Reduktion bescheinigt wird.

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten

Das Beispiel Kaufland zeigt, wie Firmen erzielte Emissionsminderungen mit Unterstützung der DFGE in wenigen Wochen im Rahmen einer Studie berechnen lassen können. Mögliche Anwendungsfelder solcher Vergleichs-Berechnungen sind breit gestreut und reichen vom Vergleich alternativer Produktbestandteile über unterschiedliche Fertigungsmethoden bis hin zu Transport und Logistik. Die Ergebnisse zu erzielten Emissions-Einsparungen können sowohl in der Außenkommunikation (etwa im Nachhaltigkeitsbericht) als auch für die Teilnahme auf Reporting-Plattformen wie beispielsweise dem CDP verwendet werden.

Die DFGE unterstützt Sie gerne bei der Quantifizierung der von Ihnen erzielten Emissionsminderungen – sprechen Sie uns an!

 

Über Green Cycle GmbH

GreenCycle GmbH ist Teil der Schwarz Gruppe und koordiniert unter anderem die Entsorgung der Wertstoffe von über 10.000 Filialen der Einzelhandelsketten Kaufland und Lidl. Sie berät andere Unternehmen hinsichtlich optimaler Technikausstattung sowie Logistik- und Versorgungskonzepten und setzt diese Konzepte mit Hilfe qualifizierter Dienstleister um. GreenCycle hat Standorte in Neckarsulm, Essen, Oberhausen und Olomouc (Tschechien).

Mehr unter http://greencycle.de/

Über Kaufland

Kaufland ist zusammen mit dem ebenfalls zur Schwarz-Gruppe gehörenden Discounter Lidl die größte deutsche Einzelhandelskette im Lebensmittelbereich. Zur Unternehmensgruppe gehören rund 1200 Märkte in Deutschland und im europäischen Ausland; in Deutschland beschäftigt das Unternehmen ca. 80.000 Mitarbeiter.

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DFGE has just signed a 3-year partnership agreement with CDP


CDPToday, 22nd of April is Earth day. To support environmental initiatives, DFGE is happy to extend the fruitful partnership with CDP for the next three years.

A partnership aiming at helping respondent companies

DFGE has been an official Silver Climate Change Consultancy Partner of CDP since 2014, to support companies responding to CDP. DFGE and CDP have now signed a 3-year partnership contract to extend this collaboration. DFGE believes that CDP is one of the key drivers in climate change reporting, and thinks that the initiative will keep growing as the topic keeps becoming more important for stakeholders.

Indeed, climate has been gaining momentum over the past few years, to the point that the UNFCCC countries opted for the Paris Agreement in 2015.

To help companies take part in CDP, DFGE supports companies by providing official response checks following CDP methodology. DFGE can help companies formalize an environmental management system and can assess the carbon footprint of any organization. DFGE’s purpose is to support respondent companies in the best possible way.

To read the full press release, please consult: http://dfge.de/en/dfge-cdp-partnership/

A partnership beneficial for CDP and DFGE

DFGE is also happy to help extend CDP programs, by raising awareness on them and providing technical feedback. In exchange, CDP provides an in-depth training on CDP methodology. DFGE and CDP collaboration also features co-hosting of webinars, participation to events, promotion of partners on communication and more.

For instance, DFGE took part to the CDP DACH Spring event. In this sense, DFGE was aware of new methodology changes, could support CDP and could meet CDP respondents. DFGE had the opportunity to take part in a workshop called “Market Place”.

The Market place aims at empowering attendants with quick knowledge. There were 4 sessions of 15 minutes, so participants could cover 4 topics among the 12 workshops.

Marketplace

DFGE 15-minute session focuses on the link between CDP and SDGs. By taking part in CDP, organizations already help addressing the SDGs, the new 2030 sustainability agenda powered by the United Nations. DFGE also gave tips and recommendations to companies to tackle such objectives and show how they are already part and parcel of the companies’ sustainability strategies and actions.

For more information, please contact us at info@dfge.de

 

Blasenbildung: Warum CO2-Emissionen zum Risiko werden


Hintergrundbeitrag: Die Mehrheit unserer Beiträge behandelt das Thema CSR; wir berichten über aktuelle Entwicklungen und versuchen, Auswirkungen auf die tägliche Praxis im Unternehmen darzustellen. Unsere Hintergrundbeiträge haben einen etwas anderen Blickwinkel: Hier werden Trends, wissenschaftlicher Hintergrund und gesellschaftliche Auswirkungen unternehmerischer Nachhaltigkeit erklärt – manchmal mit einem persönlichen Touch.

Carbon bubbleHaben Sie schon von der Kohlenstoffblase gehört? Falls nicht, hier die gute Nachricht: Bisher existiert sie nur in der Theorie. Falls sie allerdings irgendwann entsteht, und das ist der Knackpunkt, wird sie groß werden, sehr groß. So groß, dass ihr Platzen dramatische und unabsehbare Auswirkungen haben könnte.

Doch der Reihe nach: Mit dem Begriff „Kohlenstoffblase“ wird eine hypothetische ökonomische Blase am Finanzmarkt bezeichnet. Eine solche Blase entsteht, wenn erheblich mehr Geld in einem Markt vorhanden ist, als dass es durch die zukünftig zu erwartenden Gewinne in diesem Markt zu rechtfertigen wäre. Oder einfacherer gesagt: in einer Blase erhoffen sich Anleger sehr viel von der Entwicklung eines Marktes, bis irgendwann herauskommt, dass die Geld-Anlagen sehr viel weniger wert sind, und dass sich alle verspekuliert haben; die Blase platzt.

Im Falle der Kohlenstoffblase geht es um den Markt der großen globalen Öl- und Kohlekonzerne. Momentan (und schon seit Jahren) machen diese sehr viel Gewinne, denn der Welt-Bedarf nach Kohle und Öl steigt unaufhörlich. Die weltweiten Reserven an Kohle, Öl und Gas entsprachen im Jahr 2011 unfassbaren 2,8 Milliarden Tonnen CO2[1], und jedes Jahr werden neue Lagerstätten entdeckt. Die Förderunternehmen werden von Anlegern als sehr wertvoll beurteilt, denn die Aussichten sind auf den ersten Blick ja glänzend.

Wäre da nur nicht der Klimawandel. Seit der Klimakonferenz in Kopenhagen 2009 strebt die internationale Staatengemeinschaft eine Begrenzung der Erderwärmung auf 2°C an, verglichen mit dem Niveau vor der Industrialisierung. 1°C Erwärmung haben wir nun schon erreicht[2], was den zukünftigen Spielraum weiter begrenzt. Um unter der Zwei-Grad-Grenze zu bleiben, müssten 80% der weltweiten Reserven an Kohle, Gas und Öl im Boden bleiben, was für die großen Unternehmen der fossilen Energiewirtschaft eine Katastrophe wäre. Diese Konzerne würden schlagartig an Wert verlieren, und die Investoren müssten erhebliche Summen abschreiben; die Folgen für die Branche und darüber hinaus wären schwer absehbar.

Was hat das alles mit uns zu tun? Nun, auf den zweiten Blick eine ganze Menge:

Zum einen führt die Kohlenstoffblase vor Augen, wie weit reichend die gesetzlichen Regelungen sein werden, die in den nächsten Jahren zu erwarten sind. Der Klimagipfel in Paris hat gezeigt, dass es der Staatengemeinschaft ernst ist mit der Begrenzung der Emissionen, vermutlich sogar ernst genug, um sich mit den großen Kohle- und Ölförderern anzulegen. Und dazu gehören immerhin sieben der zehn größten Unternehmen der Welt[3].

Zum zweiten zeigt uns die durch die drohende Kohlenstoffblase entstandene Divestment-Bewegung, dass der Ausstoß von Emissionen zunehmend zur moralischen Frage wird; die von vielen lokalen Gruppen getragene Bewegung agiert unter dem Grundsatz „It’s wrong to profit from wrecking the planet“ und zwingt öffentliche und private Institutionen durch Druck der Öffentlichkeit, aus emissionsintensiven Konzernen zu de-investieren, und das Geld in emissionsärmere Investments umzuleiten. Und das bisher augenscheinlich recht erfolgreich.

Es gibt also für Firmen seit neustem ein paar gute Gründe mehr, die unternehmensbezogenen Emissionen in den Griff zu kriegen;  neben der vorausschauenden Anpassung an kommende gesetzliche Normen ist auch ein drohender Reputationsverlust in der öffentlichen Meinung ein Risiko.

Die DFGE kann Sie bei der Berechnung Ihres unternehmensweiten Carbon Footprints und bei der Identifikation von Reduktionspotenzialen unterstützen  – kontaktieren Sie uns unter info@dfge.de oder unter +49.8192.99733-20 für mehr Informationen!

Mehr Infos rund um das CO2-Management für Unternehmen finden Sie unter http://www.dfge.de/carbon-footprint-berechnung/.

We just released our sustainability report – what about you?


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DFGE – Institute for Energy, Ecology and Economy is happy to share its second CSR/sustainability report, which takes the shape of a Communication On Progress (COP).

What is a Communication On Progress (COP)?

In 2015, DFGE produced its first Communication On Progress, a document showing the targets, the actions implemented to reach the targets and the measurement of outcomes for four sustainability issues: Human rights, Labor Practices, Environment and Anti-corruption.

These issues are listed under the 10 United Nations Global Compact principles.

Companies who commit to the United Nations Global Compact need to issue this Communication on Progress on a yearly basis. This document can be considered as the CSR or Sustainability report of the company.

 

What can be the main highlights?

For each topic, companies can explain which risks they have identified and on which basis, set related targets and formalize commitments in this sense. For instance, DFGE committed to promote UNGC and CSR even more, hoping to have at least one additional partner taking part in this international initiative.

Then, organizations can describe their actions and specify their scope of application, their purpose, etc. For instance, DFGE of course assessed its own carbon footprint to identify sources of emissions that lead to take new commitments and set new targets.

Finally, a measurement of outcomes enables stakeholders to understand the progress of the organization in each domain. For example, DFGE committed in 2015 to formalize hiring processes and to implement appraisal interviews, and in 2016 it was reported that these targets were met.

 

What are the benefits of such submission?

As a sustainability solution provider, DFGE wants to uphold and support CSR/sustainability international standards. For any company, it is an internationally recognized tool that can help disclose information to stakeholders in an easy way. Indeed, the Communication On Progress offers flexibility as the principles can be adapted to any company according to its size, sector, location, corporate culture. It is also a tool that helps improving sustainability management thanks to the goal-setting and reviewing.

You can consult DFGE’s COP on the UN Global Compact database. Further information on our website: http://www.dfge.de/en/sustainability-communications/un-global-compact-services/ or on the UN Global Compact portal www.unglobalcompact.org.

Die Zeit läuft, jetzt schnell noch CDP Response Check wahrnehmen!


Das CDP, die führende Instanz für Nachhaltigkeitsbewertung, hat Ihre Fragebögen zur Teilnahme am CDP Climate Change Investor-Programm im Februar an die Unternehmen verschickt. Auch in diesem Jahr werden wieder Tausende von Unternehmen zum Status und der Zukunft Ihrer Bemühungen um ein nachhaltiges Wirtschaften befragt. Die Konzerne müssen Fragen zu ihren CO2-Emissionen, Klimarisiken als auch Reduktionszielen und -strategien beantworten. Bis zum 30. Juni müssen diese Informationen zu Klimawandel und Corporate Social Responsibilityin das ORS – Online Response System des CDP eingetragen werden. Die Ergebnisse der CDP-Bewertungen werden dann im November 2015 veröffentlicht.

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Vor der finalen Einreichung der Antworten können Unternehmen durch akkreditierte Partner des CDP ihre Antworten auf Vollständigkeit und formale Richtigkeit überprüfen lassen. Dieser CDP Response Check ist zum Festpreis von 1.000 EUR erhältlich und darf nur von CDP-Partnern durchgeführt werden, die in der Response Check-Methodik geschult wurden.

cdp logo 2015Die DFGE ist akkreditierter CDP Silver Climate Change Consultancy Partner für Deutschland. Unternehmen können den Response Check direkt oder über Vermittlung durch das CDP buchen.

Mehr dazu unter http://www.dfge.de/cdp-response-check/ und http://www.dfge.de/nachhaltigkeitskommunikation/cdp-climate-change/

Aktionsplan Klimaschutz 2020 vorgelegt


Download – Nationaler Aktionsplan Energieeffizienz (Dec 14)

Das Bundesumweltministerium hat dise Woche einen Aktionsplan zum Klimaschutz vorgelegt. Damit will Deutschland den Treibhausgasausstoß bis 2020 um 40 Prozent reduzieren. Die weiteren Beschlüsse werden vom Kabinett Anfang Dezember gefasst.

Betroffen sind dabei fast alle Sektoren:

  • Energiewirtschaft: Öffentliche Strom und Wärmeversorgung, enschl. Erdgasverdichter
  • Industrie: Verbrennungsprozesse und Eigenstromversorgung des produzierenden Gewerbes sowie Emissionen aus Industrieprozessen
  • Haushalte: Verbrennungsprozesse
  • Verkehr: Kraftstoffverbrennung im Verkehr auf Straßen, Schienen, Wasserwegen und nationale Luftfahrt
  • Gewerbe, Handel, Dienstleistungen: Verbrennungsprozesse
  • Landwirtschaft: Emissionen aus Tierhaltung, Düngemittelmanagement und landwirtschaftlichem Kraftstoffeinsatz
  • Übrige: Abfallwirtschaft, Abwasserwirtschaft

Der “Aktionsplan Klimaschutz 2020” soll folgende Elemente enthalten:

  • Darstellung der Ausgangslage und Identifizierung des Handlungsbedarfs
  • Identifizierung der technisch-wirtschaftlichen Minderungspotenziale im Hinblick auf die Emission von Treibhausgasen (CO2, CH4, N2O, HFKW, FKW und SF6) nach Sektoren (Energiewirtschaft, Industrie, Handel/Gewerbe/Dienst-leistun-gen, Verkehr, private Haushalte, Landwirtschaft, übrige Emissionen) unter Be-rücksichtigung der Beiträge der Energiewende.
  • Festlegung sektoraler Beiträge auf der Grundlage dieser Potenziale.
  • Maßnahmenprogramm mit Fokus auf kurzfristig wirksame Maßnahmen zur Schließung der Lücke zum 2020-Ziel.
  • Darstellung von weiteren Handlungsfeldern und Maßnahmen (Anpassung, Treibhausgassenken, insbesondere Wälder und Moorböden).
  • Stärkung und institutionelle Verankerung der Monitoring-Kapazitäten (Bericht-erstattung, Projektionen, unabhängige Evaluierung, wissenschaftliche Beglei-tung).
  • Auftrag zur Erarbeitung des langfristigen nationalen Klimaschutzplans, der in einem breiten Dialog- und Beteiligungsprozess erstellt und 2016 vorgelegt werden soll.

Eine nähere Beschreibung des aktuellen Status finden Sie als PDF hier.

NASA Video: A Year In The Life Of Earth’s CO2


This ultra-high-resolution NASA computer model shows how carbon dioxide the atmosphere travels around the globe. The plumes of CO2 swirl and shift all over the globe. It makes clear why greenhouse gases are always a global challenge.

Read the full article here.