Tag Archives: EU

EU – CSR Reports verpflichtend


Laut der jüngsten Aussage der Europäischen Kommission, soll in Kürze ein CSR-Reporting für größere Unternehmen verpflichtend werden.  Unter dem Titel “Disclosure of non-financial information by certain large companies: European Parliament and Council reach agreement on Commission proposal to improve transparency” schlägt die Kommission vor, alle Unternehmen von öffentlichem Interesse (large puplic-interest entities) mit mehr als 500 Mitarbeitern zu Aussagen in Bezug auf Umwelt und Soziales in deren Berichten zu verpflichten.

Dabei können sich die Unternehmen auf bestehende Standards wie UN Global Compact, ISO 26000 oder den Deutschen Nachhaltigkeitskodex beziehen. Der Vorschlag wird nun auf Parlamentsebene diskutiert, um eine Gesetzesvorlage zu erstellen.

Mehr Informationen rund um Nachhaltigkeitsreporting finden Sie hier.

Bild: EU Kommission

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SPiCE³ – Sectoral Platform in Chemicals for Energy Efficiency Excellence


SPiCE³-Sectoral-Platform-In-Chemical-Energy-Efficiency-Excellence

The new platform  in Chemicals for Energy Efficiency Excellence co-founded by the European Commision aims to boost Energy Efficiency accross the Chemical industry from SME’s to large enterprises. The German VCI is also partner.

Information around programs, financial support and legislation within the European Union is provided.

 

Please find more information here

http://www.spice3.eu

http://www.cefic.org/Responsible-Care/

 

 

OECD Umweltprüfbericht Deutschland 2012 empfiehlt CO2-Steuer


Der Umweltprüfbericht 2012 der OECD wurde diese Woche auch für Deutschland veröffentlicht. Diese regelmäßigen Prüfberichte sollen erfassen, welche Fortschritte einzelne Länder in der Umweltpolitik machen. Bereits 1994 und 2001 erfolgte eine Prüfung Deutschlands.

Folgende Maßnahmen wurden empfohlen:

  • Stärkung der Mechanismen, um die gesetzten Umweltpolitischen Ziele auch einzuhalten
  • Stärke Einbindung in EU-Diskussionen rund um die Bepreisung von CO2 und der damit zusammenhängenden langfristigen Einsparungszielsetzung der EU
  • Energie- und CO2-Steuern als wirksamen Mechanismus einsetzen um das EUTS (europ. CO2-Handelssystem) zu stärken und bestehende Ausnahmen zu verringern
  • Überprüfung der Steuer für Dieselkraftstoff
  • Ausweitung der CO2-Steuer auch auf nicht vom EUTS betroffene Industriezweige
  • Sicherstellung, dass die Klimapolitschen Ziele sowohl für die Umwelt als auch ökonomischen Sinn ergeben
  • Ausbau der Energieeffizienzmaßnahmen – vor allem im Gebäudesektor
  • Emissionsarme Verkehrs-Zonen und Besteuerung des Kraftverkehrs
  • Untersuchung der Wirksamkeit von Maßnahmen für Biokraftstoffe

Der Umweltprüfbericht kann auf der Website der OECD bezogen werden.

Zudem gibt es eine Zusammenfassung der Ergebnisse als PDF.

EU Kommission – CO2 Reduktion oder Emissionshandel für Schifffahrt


Nachdem die EU Kommission bereits den Luftverkehr mit in das EU Emissionshandelssytem ETS aufgenommen hat, verschärft sich nun auch die Diskussion um die internationale Schifffahrt. Die Kommission droht der IMO (International Matitime Organisation) damit die Schifffahrt dem Handelssystem mit Emissionszertifikaten zu unterziehen. Als Ausweg könnte die IMO auch eigene freiwillige Maßnahmen ergreifen, um die Emissionen zu reduzieren. Dies scheiterte jedoch bisher an einer internen Einigung der 170 Mitgliedsstaaten.

Zur Zeit trägt die internationale Schifffahrt mit gut 3% zu den weltweiten CO2 Emissionen bei. Neben der Unterwerfung im Emissionshandel werden weitere konkrete Maßnahmen seitens der EU Kommission diskutiert.

EU Vorstoss – Gesetzesvorschlag zu CO2-Grenzwerten für LKW bis 2013


Nach einem konkreten Datum für die Einführung einer verbindlichen CO2-Berechnung für Transportemissionen in Frankreich gibt nun auch die EU-Klimakommissarin Connie Hedegaard eine Ankündigung für einen Gesetztesvorschlag zur Begrenzung der Emissionen für schwere LKW in 2013 bekannt. Demnach seien nach den geltenden Regelungen für PKW und leichte Nutzfahrzeuge auch klare Regelungen für schwere LKW gefordert. Da der Verkehr in der EU zu 26% zu den CO2-Emissionen beiträgt, sei nun auch ein Beitrag der schweren LKW erfoderlich. Die speziellen Anforderungen an schwere Nutzfahrzeuge sollen dabei Berücksichtigung finden.

Link zur off. Pressemitteilung der Rede

Link zur Seite der EU-Klimakommissarin

Klimagesetze nehmen weltweit zu


Nicht nur seit der jüngsten Ankündigung der Bundesregierung nun eine Kohlendioxid (CO2)-Abgabe auf Brennstoffe einzuführen, ist eine Zunahme der internationalen Bestimmungen zu den Bereichen CO2 und Energie zu bemerken.

Nach dem Vorbild des Kyoto-Protokolls und der daraus resultierenden CO2-Handels-Systeme, gehen immer mehr Länder den Weg, CO2 auch für weitere Bereiche bis hin zum Privathaushalt einzupreisen. Dieses “marktwirtschaftliche Modell” wird vor allem in Großbritannien, Frankreich und einigen skandinavischen Staaten in Europa umgesetzt.

Nach einer jüngsten Studie von Globe International nehmen solche Ansätze auch in den 16 größten Wirtschaftsräumen der Welt zu.

So sind vor allem im Bereich der Gesetzgebung für ein sog. “Carbon Pricing” die EU, Südkorea und England Vorreiter. Fast alle Staaten kümmern sich auch um den Bereich “Energy Efficiency”.  Mehr zur Studie.

 

Supermärkte setzen auf Carbon Labelling


Immer mehr Handelsunternehmen liefern ihren Kunden neben den üblichen und vorgeschriebenen Produtkinformationen auch konkrete Werte zum Carbon Footprint des jeweiligen Produktes. Dabei gibt es kleinere nationale Initiativen und Alleingänge von großen Unternehmen. Die Vielfalt der Labels für den sog. Product Carbon Fooptrint (PCF) wächst dabei täglich. Jedoch ist der Trend zu dieser Zusatzinformation mehr als deutlich. Einige Supermärkte weisen den Carbon Footprint sogar auf der Rechnung aus.

Hier eine kleine Sammlung (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) mit direkten Links zu den Aktivitäten der Unternehmen:

Deutlich zeigt sich hier ein Trend in Frankreich den Kunden diesbezüglich mehr Transparenz zu bieten. Dies mag sicherlich den nationalen Französischen Aktivitäten in Zusammenhang mit den Grenelle-Gesetzen geschuldet sein.

Neben der Auszeichnung der Waren mit einem CO2-Wert haben natürlich auch viele Unternehmen den eigenen Footprint des Unternehmens berechnet.

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