Durban – Kyoto 2.0 oder Klimaschutz ohne Zukunft?


Die jüngste Weltklimakonferenz im südafrikanischen Durban ist nach zähen Verhanldungen zu Ende gegangen. Den Durchbruch einer neuen verbindlichen Grundlage für den internationalen Klimaschutz gab es dabei nicht.

Jedoch haben sich erstmals alle 195 UN-Staaten geeinigt bis 2020 ein neues verbindliches Klimaabkommen zu schließen. Ob dabei vor allem das 2-Grad-Ziel noch gehalten werden kann, bleibt fraglich. Auch wenn einige Länder – wie Kanada – aus dem Kyoto-Protokoll aussteigen, gibt es doch immer mehr nationale Regelungen und Gesetze. Dabei sind in Europa Frankreich, England und die Skandinavischen Staaten Vorreiter. Aber auch China und Japan haben eigene strenge Vorschriften zur Energieeffizienz. Dabei spielt der Carbon Footprint als Meßgröße eine immer entscheidendere Rolle.

Die Ergebnisse von Durban:

– Das Kyoto-Protokoll gilt noch bis 2012. Bei der nächsten Klimakonferenz in Katar soll es bis 2017 verlängert werden.

– Alle 195 UN-Staaten wollen einen neuen Fahrplan für ein weltweites Klimaabkommen bis 2015 erarbeiten und dann bis 2020 verabschieden.

– Klimafonds von 100 Mrd. USD jährlich sollen bis 2020 Entwicklungsländern helfen sich für den Klimawandel zu wappnen

– Die CCS (Carbon Capture and Storage) Technologien werden als Klimaschutzmaßnahme anerkannt

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