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Author Archives: Wolfgang Berger
Carbon Footprints in der Lebensmittelindustrie
Kaum eine andere Branche beschäftigt sich zur Zeit so intensiv mit der Treibhausgas-Emissionsermittlung wie die Lebensmittelbranche. Besonders große internationale Lebensmittelkonzerne aber auch Systempartner entlang der Supply Chain ermitteln und manage Carbon Footprints. Dabei handelt es sich neben ganzheitlichen Nachhaltigkeits-Strategien der Unternehmen (CSR) vor allem um den Bereich Product Carbon Footprint (PCF). Diese Betrachtung erfasst die mit der Herstellung, dem Transport, der Nutzung und Verwertung und der Entsorgung zusammenhängenden CO2-Emissionen eines Produktes.
Hier eine Link-Linkliste mit den Akteuren. Die Links fürhen dabei jeweils auf die Nachhaltigkeits-Seiten bzw. zur Beschreibung der Tätigkeiten rund um das Thema Carbon Footprint.
- Tesco
- Märkisches Landbrot
- Frosta
- REWE Group
- Tengelmann
- SPAR Österreich
- Westfleisch
- Aldi Süd – Hofer
- Tschibo
- Walmart
- Krombacher
- TetraPak
- Unilever
- Nestle
Verbände, Studien und Normen:
- Europäische Kommission – Carbon footprint of food adds up along the food chain
- BVE – Bundesverband der Deutschen Ernährungsindustrie
- PAS 2050 – Assessing the life cycle greenhouse gas emissions of goods and services
- ISO 14067 – Carbon Footprint of Products
- ISO 14044 – Environmental Management
- WRI/WBCSD GHG Product Standard
- WRI/WBCSD GHG Supply Chain Standard (Scope 3)
Wie immer beansprucht diese Liste keine Vollständigkeit. Mehr Informationen rund um die Berechnung von Carbon Footprints unter DFGE.
Tag der Umwelt 2012
Am 5. Juni ist es wieder so weit. Seit 1976 begeht die Deutsche Wirtschaft den “Tag der Umwelt”, der in Erinnerung an den Eröffnungstag der UN-Konferenz zum Schutz der Umwelt am 5. Juni 1972 in Stockholm gefeiert wird.

Vor allem der Bereich der Logistik muss sich noch intensiver mit Nachhaltigkeitsthemen auseinander setzen. So berichtet Carsten Dieck, Leiter des Regionalbereichs Nord/West der HypoVereinsbank München in den VDI Nachrichten Nr. 22 “Zu den ohnehin zunehmenden ökonomischen Zwängen kommen verschärft gesetzliche Vorgaben zur Reduzierung der der beim Transport anfallenden Emissionen hinzu”. Gerade große Logistik-Dienstleister wie Hermes, DHL, UPS oder Schenker gehen mit Strategien rund um das Thema Emissionsmanagement und Minderung stark in die Öffentlichkeit.
Die einheitliche Norm zur Berechnung von Treibhausgasemissionen von Transportdienstleistungen (DIN EN 16258) welche voraussichtlich im Herbst 2012 finalisiert wird, trägt sicherlich auch zu einer deutlich stärkeren Wahrnehmung des Themas im Bereich der mittelständischen Speditionen bei. Mit der Norm ist ein einheitliches Instrument geschaffen, dass es Kunden ermöglicht in Ausschreibungen oder für Nachhaltigkeitsberichte CO2-Werte nach einem definierten Standard zu fordern.
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Tagged co2, DIN, DIN EN 16258, LKW, Logistik, Nachhaltigkeit, Norm, Standard, Umwelt
OECD Umweltprüfbericht Deutschland 2012 empfiehlt CO2-Steuer
Der Umweltprüfbericht 2012 der OECD wurde diese Woche auch für Deutschland veröffentlicht. Diese regelmäßigen Prüfberichte sollen erfassen, welche Fortschritte einzelne Länder in der Umweltpolitik machen. Bereits 1994 und 2001 erfolgte eine Prüfung Deutschlands.
Folgende Maßnahmen wurden empfohlen:
- Stärkung der Mechanismen, um die gesetzten Umweltpolitischen Ziele auch einzuhalten
- Stärke Einbindung in EU-Diskussionen rund um die Bepreisung von CO2 und der damit zusammenhängenden langfristigen Einsparungszielsetzung der EU
- Energie- und CO2-Steuern als wirksamen Mechanismus einsetzen um das EUTS (europ. CO2-Handelssystem) zu stärken und bestehende Ausnahmen zu verringern
- Überprüfung der Steuer für Dieselkraftstoff
- Ausweitung der CO2-Steuer auch auf nicht vom EUTS betroffene Industriezweige
- Sicherstellung, dass die Klimapolitschen Ziele sowohl für die Umwelt als auch ökonomischen Sinn ergeben
- Ausbau der Energieeffizienzmaßnahmen – vor allem im Gebäudesektor
- Emissionsarme Verkehrs-Zonen und Besteuerung des Kraftverkehrs
- Untersuchung der Wirksamkeit von Maßnahmen für Biokraftstoffe
Der Umweltprüfbericht kann auf der Website der OECD bezogen werden.
Zudem gibt es eine Zusammenfassung der Ergebnisse als PDF.
Ökobilanz – nur mit kritischer Prüfung einsatzbereit
Viele Unternehmen führen bereits Ökobilanzierungen, z.B. im Rahmen des internen Produktmanagements, durch. Viele Normen – von der DIN EN ISO 14040 bis zum Greenhouse Gas Protokoll (GHG) geben hierzu Richtlinien vor und fordern eine externe kritische Überprüfung der Ökobilanz. Denn nur durch eine Validierung der CO2-Produktbilanz durch Dritte kann z.B. eine Vermeidung von Greenwashing sichergestellt […]
from DFGE http://www.dfge.de/oekobilanz/
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DFGE Frida Software Lösungen
Tagged browser, calculator, carbon footprint, co2, DFGE, Footprint, Frida, Logistik, SaaS
Erfolgsfaktor CO2-Bilanz
Wie kann man Klimaschutz für Unternehmen greifbarer und vor allem messbar machen. Dieser Frage widmete sich eine Roadshow des TÜV SÜD zum Thema CO2-Bilanz.
Die drei Veranstaltungsorte in Deutschland schufen eine neutrale Informations-Plattform rund um das Thema CO2-Bilanz im Unternehmen. Dabei wurden sowohl die notwendige Erstellung und die Einflussgrößen von CO2-Berechnungen für Unternehmen oder einzelne Prozesse dargestellt als auch die weiteren Maßnahmen. Einheitliche Meinung der Experten war, dass sich die CO2-Bilanz gerade im internationalen Kontext zur „Währung der Nachhaltigkeit“ entwickelt hat. Dies hängt sicherlich mit der direkten Korrelation zum Energieverbrauch und den Kosten zusammen, als auch der weitgehend unstrittigen physikalischen Berechnungsgrundlage. Hier kann man höchstens noch über Bewertungen innerhalb von gewählten Grenzen streiten. Die Veranstaltung versucht den interessierten Kundenkreis aus Unternehmen mit den Experten in Austausch zu bringen. Neben Vorträgen rund um die internationalen Entwicklungen – vor allem aus regulatorischer Sicht – bot man auch konkreten Umsetzungsprojekten eine Bühne. Der Carbon Footprint, also die berechnete CO2-Bilanz für ein Untersuchungsobjekt – wie z.B. ein ganzes Unternehmen – soll die valide Basis für alle weiteren Aktivitäten sein. Vor allem trifft dies auf die Schaffung von Entscheidungsgrundlagen für das Management zu. CO2 wird dabei nicht als abstrakte Umweltkennzahl begriffen, sondern zunehmend als integraler Wert im strategischen Entscheidungsprozess. Dies haben die großen Konzerne längst erkannt und die Erkenntnis setzt sich auch zunehmend beim Mittelstand durch – der Zielgruppe der Veranstaltung. Neben der validen Erfassung, auch mit Hilfe von Software-Lösungen – ging es vor allem um Klimaschutzmaßnahmen und die erfolgreiche Positionierung. Gerade die Nachvollziehbarkeit und die Durchführung nach anerkannten Standards zogen sich wie ein roter Faden durch die Vorträge. Die Tagesveranstaltung bot mit ausreichend Pausen und einem abendlichen Get-Together ausreichend Raum für den Austausch unter den Besuchern.
Artikel erschienen in der Technik in Bayern – Ausgabe 3/2012.
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Avnet Celebrates Earth Day 2012
DFGE calculates Avnet’s Carbon Footprint for the 3rd time. Here are the results:
Ray Sadowski, Avnet’s CFO, in this Earth Day 2012 message, overviews the progress Avnet is making on its Green initiatives. Learn how Avnet improved the Carbon Footprint calculated by the DFGE.
Learn more about Avnet http://www.avnet.com
Avnet, Inc. (NYSE:AVT) is one of the largest distributors of electronic components, including connectors and semiconductors; technology solutions, computer products and embedded technology. Avnet connects the world’s leading technology manufacturers with a broad base of more than 100,000 customers by providing cost-effective value-added services and solutions.
Die Ära der Ökologie – Eine Weltgeschichte – Buchrezension
Nicht erst seit es Widerstand gegen die deutsche Atomkraft im Schatten der Reaktorkatastrophe von Japan gibt, hat sich die Umweltbewegung als
integraler Bestandteil unserer Gesellschaft manifestiert. Immer mehr wirtschaftliche Entscheidungen werden unter Berücksichtigung der Umweltauswirkungen und unter Einbeziehung der relevanten Umweltgruppen vollzogen. Joachim Radkau versucht im vorliegenden Buch die Geschichte
der Umweltbewegung von den Ursprüngen im 18. Jt, über das weithin vergessene Thema Waldsterben bis hin zur aktuellen Atomdebatte zu
erzählen. Dabei liegt der Fokus auf den internationalen Aktivitäten und Spannungen in den letzten vierzig Jahren. Heutzutage profitiert die Bewegung
von einer starken Vernetzung, die kleinere lokale Aktivitäten als Bestandteil eines globalen environmentalism fördert. Besonders anhand von
Quellenvergleichen und Büchern zeigt der Autor die ökologische Revolution der 1970er Jahre auf. Mit den Hintergründen des Club of Rome oder der
Entstehungsgeschichte des in den USA populären Earth Day, zeigt Radkau internationale Entwicklungen und Strömungen im Lichte der Geschichte
auf. Auch das allgegenwärtige Thema von Ökologie und Ökonomie wird historisch erneut aufgerollt. Die „grüne Aufklärung“ ist dabei Teil der Geschichte
geworden und wird sich gerade im Zuge der aktuellen Debatten um Energiewenden und CO2-Preise weiter in der Gesellschaft und unserer
Geschichte manifestieren. Ein gut recherchiertes Buch mit wissenschaftlichem Anspruch.
Wolfgang Berger für die VDI-Mitgliederzeitschrift Technik in Bayern, Ausgabe 5/2011
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